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Aktuelles Video zum Thema Parabene

 

Sehr interessanter Beitrag der Sendung Plus Minus zum Thema Verwendung von Parabenen in Kosmetika und deren Auswirkungen. 

http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/videos/parabene-gefaehrliche-zusatzstoffe-100.html

 

FEUCHTIGKEITSMANGEL

Feuchtigkeitsmangel in der Haut hat vielfältige Auswirkungen auf den Zustand der Haut, in kosmetischer als auch in medizinischer Hinsicht. Kosmetisch wird der Feuchtigkeitsmangel der Haut durch kleine Fältchen wahrgenommen. Zu wenig Feuchtigkeit in der Haut verhindert aber auch die Aktivierung bestimmter Immunzellen, weil die Botenstoffe bei Wassermangel nicht von Zelle zu Zelle schwimmen können. Daher ist eine feuchtigkeitsarme, trockene Haut infektionsanfälliger. Hornhautzellen stellen Signalstoffe zum Aufbau von kollagenen Fasern zur Verfügung. Und auch diese benötigen Wasser, um in die tiefer gelegene Lederhaut zu gelangen. Das erklärt warum die feuchtigkeitsarme, trockene Haut schneller altert.

FUNKTION UND AUFBAU DER HAUTBERRIERE

Die sogenannte Reinische Barriere liegt ca. 0,4 mm unter der Hautoberfläche und ist für ein intaktes Immunsystem zuständig, sie verhindert die ungehemmte Verdunstung der Hautfeuchtigkeit und das Eindringen von Schadstoffen aus der Umwelt. Die Gesundheit der Haut hängt im Wesentlichen von dieser schmalen Zone der Epidermis ab. Die Reinische Barriere besteht vor allem aus Hornschichtlipiden wie Ceramiden und Gamma-Linolensäure. Bei einer trockenen Haut liegen diese Bausteine nicht im richtigen Verhältnis und Anordnung zueinander vor. Das hat zur Folge, dass die Haut durchlässiger und empfindlicher wird, häufig zu Schuppung, Trockenheitsekzemen und Unverträglichkeitsreaktionen neigt. Aber auch mehr Unreinheiten, fest sitzende Mitesser können entstehen und die Haut ist häufig anfälliger für die Besiedlung durch Bakterien und keime und wird dadurch entzündungsanfälliger.

FAKTOREN, DIE DIE ORDNUNG DER BARRIERESTRUKTUR DURCHEINANDER BRINGEN

Folgende Einflüsse stören den geordneten Lamellenaufbau, so dass die Hautbarriere durchlässig wird:

-  UV-Licht 

- radioaktive Strahlung

- hohe und tiefe Temperaturen

- Chemikalien wie Tenside (z.B. Sodium Lauryl Sulfat)

- Mineralöle und -Wachse (Okklusiveffekt) und andere filmbildende Stoffe

- Paraffinabhängigkeit

 

WIEDER-AUFBAU DER HAUTSCHUTZBARRIERE

Mithilfe entsprechender Wirkstoffkombinationen lässt sich der wasserdurchlässige, ungeordnete Zustand gezielt in den wasserdichten, lamellenartig geordneten Zustand der Reinischen Barriere umwandeln und die Haut so wieder ins Gleichgewicht  bringen. Durch die Zufuhr von notwendigen Bausteinen in Form von Hornschichtlipiden (z.B. Ceramide, Liposome, Gamma-Linolensäure) sowie Feuchtigkeitsfaktoren ( Urea, Hyaluronsäure) und die Vermeidung von Stoffen, die den Strukturaufbau stören ( z.B. Mineralöle, Tenside), kann die Hautbarriere wieder regeneriert werden. das erklärt auch, warum eine normale, fettreiche Hautpflege - selbst wenn sie aus hochwertigen Naturölen besteht- häufig keine Verbesserung des Hautzustandes bringt, denn durch Hautoberflächenfette (welche den Talgdrüsenlipiden entsprechen), kann eine gestörte Hautbarriere nicht repariert werden.

 

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